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Zahlungsverhalten in Österreich – Frühjahr 2007 PDF Drucken E-Mail

Zahlungsverhalten in Österreich – Frühjahr 2007
Der Inkassoverband Österreich (IVÖ) befragt zweimal jährlich seine Mitgliedsunternehmen zum Zahlungsverhalten von Unternehmen und Privaten in Österreich.

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Stagnierendes Zahlungsverhalten trotz Konjunkturaufschwung
Nur geringe Verbesserungen diagnostiziert Österreichs Inkassowirtschaft bei der Entwicklung des  Zahlungsverhaltens in den letzten 6 Monaten. 56,2 Prozent der Befragten stellten keine  Veränderung fest. 21,7 Prozent sehen einen Anstieg der Zahlungsmoral, im Vergleich dazu waren es im Herbst 2006 nur 16 Prozent.

Vor allem im Bereich der Privaten sprechen nach wie vor 36,4 Prozent von einer
Verschlechterung (Vorjahr 44 Prozent).

Auf die Fragen nach der Entwicklung des Zahlungsverhaltens im Jahre 2007
erwarten 73,9 Prozent der Inkassoinstitute keine nachhaltigen Veränderungen.

Entspannung am Arbeitsmarkt
Während die Überschuldung (100 Prozent) nach wie vor Spitzenreiter bei der Frage nach den Hauptursachen für die Zahlungsverzögerungen von Privaten ist, wird die Arbeitslosigkeit mit 68,2 Prozent deutlich weniger oft als im Herbst 2006 (80,0 Prozent) genannt.

Bauwirtschaft und Private bleiben „Problemzahler“
Die Bauwirtschaft zählt trotz anhaltend stabiler Auftragslage und den milden Wintermonaten für  69,6 Prozent der Inkassoinstitute zu den Branchen mit den häufigsten Zahlungsstörungen, dicht  gefolgt von den Privaten (65,2 Prozent).

Trends an der „Insolvenzfront“
Auf die Frage nach der Insolvenzentwicklung 2007 erwarten die Mitglieder des IVÖ eine rückläufige Entwicklung der Unternehmensinsolvenzen (65,2 Prozent), aber gleichzeitig auch den Anstieg der Privatinsolvenzen (91,3 Prozent) und der Konkursabweisungen (95,7 Prozent).

Quelle: Inkassoverband Österreich (IVÖ)

 
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